Eine Reise durch die Drahtgeschichte.
Im Rahmen des Internationalen Museumstages öffnete auch das Felsenmeer-Museum Hemer mit verschiedenen Aktionen seine Pforten.
Unter dem Motto „Felsenmeer-Museum auf Draht“ gab es ein Mitmachprogramm für Familien mit Kindern und andere Interessierte. Dabei erwartete die Besucher zunächst eine Museumsführung mit Mechthild Tacke, der 2. Vorsitzenden des Bürger- und Heimatvereins Hemer. Sie erläuterte den Weg vom Eisen hin zum Draht.
In der Felsenmeerstadt hat die Drahtindustrie eine lange und bedeutende Historie. Seit dem 17. Jahrhundert wird in Hemer Draht hergestellt. Im Laufe der Jahre wurden bei der Produktion mehr und mehr Maschinen eingesetzt und so die reine Muskelkraft des Drahtziehers an sich reduziert. Am Sonntag erklärte Mechthild Tacke, was alles passieren muss, damit aus einem Klumpen Eisenerz schließlich ein Draht entsteht. In der Dauerausstellung mit dem wasserbetriebenen Modell konnten die Besucher viel über den Weg des Eisens hin zum Draht erfahren.
Wie vielseitig Draht sein kann, zeigte sich anschließend auch bei der Bastelaktion mit Marianne Gorissen, Beisitzerin des BHV Hemer. Im Wintergarten der alten Villa Grah konnten die Besucher aktiv werden und aus buntem Draht selbst Gartenstecker und Blüten basteln, was nicht nur den Nachwuchs reizte. Über guten Zuspruch freute sich auch die Museumscafeteria.
© IKZ, Annabell Brock
19.05.2026, 14:00 Uhr
